Everquest Next - Kerra Krieger in Aktion

Everquest Next: Viele neue Details zum MMORPG

John Smedley, CEO von Sony Online Entertainment, hat sich einigen Fragen aus der Community zum MMORPG Everquest Next gestellt.

Der Releasetermin des MMOs steht noch nicht fest, jedoch meint Smedley, dass es wohl eher auf 2015 hinauslaufen wird. Außerdem wird es definitiv eine Playstation 4-Version geben. Dieses Jahr werde man sich mehr auf Everquest Next Landmark, Addons zu Everquest 1 und 2 sowie um die Ankündigung eines neuen MMOs kümmern, welches sich an die Fans des eingestellten MMORPGs Star Wars Galaxies richten wird. Auf die Frage, warum man sich bei Everquest Next gegen das bekannte „Dreigestirn“ aus Tank, Damage Dealer und Heiler entschieden hat, verwies Smedley auf Director David Georgeson, der dazu in Kürze mehr verraten würde.

Smedley kann die Bedenken der Fans verstehen, die den eher cartoonmäßigen Grafikstil des Spiels nicht mögen. Er meint aber, dass man das Spiel in Aktion sehen müsse und dass man auch bei diesem Grafikstil düstere und bedrohliche Elemente haben könne. Die Entwickler waren jedenfalls begeistert, als man diese Grafik das erste Mal präsentiert habe.

Zudem sei PvP ein wichtiger Bestandteil des Spiels. Auf den PvP-Servern werde man sogar Häuser und andere Bauwerke von Spielern in Schutt und Asche legen können. Das wäre sogar einer der Kernpunkte des PvP von Everquest Next und ein Grund für die Voxel-Engine, durch die sich fast alles im Spiel zerstören lässt. Ebenso werde das neue Emergent AI-Feature für bisher noch nicht gesehene Ereignisse im Spiel sorgen. Man werde MMORPGs durch dieses Feature nicht mehr so spielen, wie das zuvor der Fall war. Durch dieses AI-System ist es möglich, dass sich Monster von einem Ort zu einem anderen umsiedeln oder dass ein Ladenbesitzer morgens nach dem Aufstehen zu seinem Laden läuft und ihm unterwegs schlimme Dinge passieren können. Das würde die ganze Welt unheimlich lebendig machen. Auch, dass es keine vorbestimmten Orte mehr gibt, an denen die Monster immer anzutreffen sind und sich nie von dort wegbewegen werde das gesamte MMORPG-Genre umkrempeln. Das wäre die würzige Soße, welche Everquest Next seinen Geschmack geben würde. Die Welt soll auch aus einem Guss und nicht in Zonen aufgeteilt sein und der Tag- und Nachtwechsel würde sich auch auf das Spiel auswirken, beispielsweise, wenn man Nachts auf andere Kreaturen trifft, als am Tag.

Über das Bezahlsystem konnte Smedley noch nichts sagen. Dafür aber, dass man Oculus Rift und eventuell auch andere Virtual Reality-Headsets unterstützen wolle. Außerdem würde es viele Pläne für Endgame-Inhalte geben und man wolle generell mit dem MMORPG Everquest Next eine Spielerfahrung bieten, die sich von denen anderer MMORPGs der letzten 15 Jahre drastisch unterscheide.

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